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1.   Officium et missa de festo compassionis Beatae Virginis Mariae. Eingeführt in der Straßburger Diözese von Albrecht (von Bayern) Bischof von Straßburg.
[Straßburg: Johann Grüninger, nach 1500?]. 4o. - 6 Bl.
Madsen 1586 (Grüninger? Typen 20, 28? 16. Jh.?). Sack 2346. - Zur Datierung: Die Hlzs. Schramm XX Abb. 584 u. 607 fanden zuerst im Hortulus animae vom 31. I. 1500 Verwendung. Dort wurde auch die Init. i benutzt. Die Type 25 ist gleichfalls zuerst 1500 verwendet worden. Gleiche Zeilenzahl hat der mit derselben Texttype gedruckte Frater Petrus: Legenda de vita S. Catharina, vom 6. IV. 1500. Nach dem typographischen Befund ist also eine Ansetzung "um 1500" noch durchaus möglich. - Das Jahr der offiziellen Einführung dieses Marienfestes in der Diözese Straßburg ist leider nicht bekannt. Bischof Albrecht regierte von 1479 bis 1506. 1497 erfolgte im Straßburger Stift Jung-St. Peter eine Stiftung für das Absingen der Antiphon an sieben Marienfesten, die 1502 durch eine Stiftung des Chorherrn Mag. Heinrich Han für das festum compassionis B.M.V. erweitert wurde. Vgl. E. L. Stein: Geschichte des Kollegiatstifts Jung-Sankt Peter zu Straßburg (1920) S. 99f. Das Jahr 1502 ist also höchstwahrscheinlich der terminus post quem non. In diesem Sinne - wäre auch L. Pfleger: Die geschichtliche Entwicklung der Marienfeste in der Diözese Straßburg. In: AckG 2 (1927) S. 77, dem dieser Frühdruck unbekannt blieb, zu berichtigen.
Auf Bl. 6b Blinddruck vom Schwarzdruck des Bl. 2b. - Als Bl. 178-183 (= Stück 10) eines Sammelbdes aus dem Dominikanerinnenkloster Adelhausen in Freiburg überliefert. - Vorgeb.: Nr. 3020 (vgl. dort Weiteres).


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